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Cressi Leonardo
Für Einsteiger, die einen einfachen, günstigen Tauchcomputer mit großer Anzeige und Ein-Knopf-Bedienung suchen.
- Ein-Knopf-Bedienung
- Hochkontrast-Display mit großen Ziffern
- Vom Nutzer wechselbare Batterie
Der Cressi Leonardo ist seit vielen Jahren ein verbreiteter Einsteigercomputer. Viele Tauchschulen und Verleihstationen setzen ihn ein. Die aktuelle Version 2.0 behält das Grundkonzept bei: wenige Funktionen, große Anzeige, ein einziger Knopf.
Display und Bedienung
Das monochrome Hochkontrast-Display zeigt die wichtigsten Werte in großen Ziffern. Alle Funktionen erreichst du über einen Knopf. Das ist schnell gelernt, wird bei Einstellungen aber umständlich, weil du dich durch die Menüs klicken musst. Eine austauschbare Schutzabdeckung schützt das Glas.
Algorithmus und Modi
Cressi rechnet mit dem eigenen RGBM-Algorithmus. Er berechnet Nullzeiten, Oberflächenpausen, Flugverbotszeit und Entsättigung bei Wiederholungstauchgängen. Der Leonardo bietet Luft, Nitrox und einen Gauge-Modus. Deep Stops und eine Anzeige der Sauerstoffbelastung (CNS) sind eingebaut.
Batterie
Die Batterie wechselst du selbst. Du bist damit nicht auf einen Händler angewiesen und hast keine Ladepausen auf Reisen.
Für Tauchschulen
Eine Reset-Funktion setzt das Gerät für einen neuen Taucher zurück. Darum ist der Leonardo im Verleih beliebt.
Schwächen
- Die Hintergrundbeleuchtung ist schwach, in dunklem Wasser liest du schlechter ab.
- Logbuch-Übertragung nur mit separatem Zubehör, kein Bluetooth im Gerät.
- Keine Luftintegration, kein Kompass, kein Multigas für technische Tauchgänge.
Für wen eignet sich der Leonardo?
Der Leonardo passt zu Einsteigern, Gelegenheitstauchern und Tauchschulen. Wer ein- oder zweimal im Jahr im Urlaub taucht, findet hier alle sicherheitsrelevanten Grundfunktionen in einem robusten, leicht verständlichen Gerät. Auch als Ersatzcomputer im Gepäck ist er beliebt. Wer dagegen regelmäßig taucht, Logs auf dem Smartphone verwalten oder Deko-Gase nutzen möchte, stößt schnell an Grenzen und sollte gleich ein Modell wie den Mares Puck 4 in Betracht ziehen.
Einordnung im Vergleich
Gegenüber dem Donatello fehlen dem Leonardo der Apnoe-Modus, die hellere Beleuchtung und die größere Wassertiefe. Im Vergleich zum Mares Puck 4 bietet er keinen Bühlmann-Algorithmus, kein Multigas und kein Bluetooth. Dafür ist er der einfachste Computer im Vergleich und lässt kaum Bedienfehler zu.
Wer ein unkompliziertes Gerät für die ersten Tauchgänge sucht und später ohnehin aufrüsten will, macht mit dem Leonardo wenig falsch.
Häufige Fragen
Ist der Leonardo für Nitrox geeignet?
Ja. Er hat einen Nitrox-Modus für Gemische bis 50 Prozent Sauerstoff.
Kann ich die Batterie selbst wechseln?
Ja. Cressi hat den Batteriewechsel für den Nutzer vorgesehen.
Wann sollte ich lieber zum Donatello greifen?
Wenn du eine hellere Beleuchtung, Bluetooth-Anbindung über Zubehör oder einen Apnoe-Modus möchtest.
Stärken und Schwächen
Stärken
- Sehr einfache Bedienung, schnell gelernt
- Große, kontrastreiche Ziffern
- Batterie und Displayschutz selbst austauschbar
Schwächen
- Schwache Hintergrundbeleuchtung
- Logbuch-Übertragung nur mit Zubehör, keine Luftintegration
Technische Daten
| Algorithmus | Cressi RGBM |
|---|---|
| Display | Monochrom, Hochkontrast mit Hintergrundbeleuchtung |
| Luftintegration | Nein |
| Max. Tiefe | 120 m |
| Modi | Luft, Nitrox, Gauge |
| Batterie | vom Nutzer wechselbar |
Quelle: Herstellerangaben (cressi.com) und Produktseite bei Amazon. Wir haben das Produkt nicht selbst getestet.
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